Länderübergreifende
Fusion im Orthopädietechnikerhandwerk für Rheinland-Pfalz und Saarland geglückt
KAISERSLAUTERN. An historischer
Stätte, dem FCK-Stadion Kaiserslautern, kommt es zur Fusion der beiden
Landesinnungen für Orthopädietechnik Rheinland-Pfalz und Saarland.
Die
Sanitätshäuser in Rheinland-Pfalz und Saarland wollten eigentlich dem
Fusionsgedanken der Gesundheitskassen AOK und IKK in Rheinland-Pfalz und
Saarland folgen. Die gescheiterte Kassenfunktion hat nicht daran gehindert, dass
man sich dennoch auf dieser Ebene zu einer neuen Orthopädietechniker-Innung
Südwest fusionierte. 65 Betriebe aus Rheinland-Pfalz und 30 Betriebe aus dem
Saarland beinhaltet dieses neue Gebilde. Als Obermeister wählte die Versammlung
den bisherigen Obermeister der Innung Rheinland-Pfalz, Josef Lammert aus Mainz.
Zu seinen Stellvertretern wurden gewählt: Siegfried Graber (Sanitätshaus
BIGRAtec) Saarbrücken sowie Toralf Kreuzberger vom Sanitätshaus Schäfer in
Pirmasens. Thomas Müller, (Orthopädie- & Reha-Bedarf, Alzey) wurde zum
Lehrlingswart gewählt. Als Beisitzer im Vorstandsgremium fungieren Karl-Heinz
Usinger (Sanitätshaus Strack GmbH), Landau, Wolfgang Göbel, Bernkastel-Kues,
Holger Speer (Sanitätshaus Reha-Team Westpfalz-Saar GmbH) Zweibrücken, Heinrich
Leuker, Mutterstadt, Jutta Borisch, Illingen, Andreas Schmidt, Homburg und
Torsten Willimzik, (Sanitätshaus Stein & Bayer GmbH) Dillingen.
Die
neue Innung hat ihre Geschäftsführung der Kreishandwerkerschaft Westpfalz, mit
Sitz in Kaiserslautern, unter der Führung von Hauptgeschäftsführer Helmut
Knieriemen übertragen, wo man sich laut Obermeister Lammert sehr gut betreut
fühlt. Knieriemen begleitete fachkompetent die Fusionsveranstaltung und brachte
auch zum Ausdruck, dass in der engen Zusammenarbeit der Sanitätshäuser mit den
Gesundheitskassen, sicherlich Optimismus angesagt sei für eine künftige Fusion
der Kassen.
Als
besondere Aktivität für die nahe Zukunft wurde in der Innungsveranstaltung der
in Rheinland-Pfalz bereits im letzten Jahr gegründete Sachverständigenrat
herausgestellt. Hier wird in einer sehr unbürokratischen Art und Weise
behinderten Menschen Unterstützung gewährt und für eine zeitgerechte Versorgung
eingestanden. Der Sachverständigenrat besteht u. a. aus öffentlich bestellten
und vereidigten Orthopädietechnikermeistern, einem leitenden Orthopädiefacharzt,
einem Fachanwalt für Medizinrecht und Sozialrecht, dem Landesbeauftragten für
die Belange behinderter Menschen sowie auch einem Vertreter aus dem politischen
Kreis.
Foto
der geschäftsführende Vorstand von links nach rechts, HGF Helmut Knieriemen, stv.
Obermeister Siegfried Graber, Obermeister Josef Lammert, stv. Obermeister
Toralf Kreuzberger.
Kreishandwerkerschaft Westpfalz wählt Zimmerermeister Gerrit Horn zum
neuen Vorsitzenden Kreishandwerksmeister